Wo stelle ich mein Licht?

„Man zündet auch nicht ein Licht an und stellt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es dann allen, die im Haus sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“.
Matthäus 5, 15-16

Jesus überraschte seine Junger immer wieder mit seiner Lehre. Er nahm Beispiele aus dem täglichen Leben, mit denen er ihnen ganz nah und verständlich das Wort und den Willen Gottes erklärte. Scheffel war in der damalige Zeit ein ganz nützliches Gefäß aus Ton, mit dem man Getreide abmaß. Durch seine starke Konsistenz, ließ er keinen Strahl von Licht heraus. Außerdem auch wenn man ein Licht hinein getan hätte, würde das Licht ersticken, denn es hat keinen Sauerstoff zum Brennen. Deshalb gibt Jesus die Anweisung: „Stell dein Licht auf einen Leuchter und nicht unter den Scheffel. So wird es allen leuchten, die im Haus sind.“ Das Licht, über das Jesus hier spricht, ist das Leuchten seiner Herrlichkeit. Jeder Christ sollte ein angemessenes Bekenntnis seines Glaubens ablegen. Die Platzwahl in unserem Leben trifft Gott. In der Regel können wir davon ausgehen, dass wir da wo wir jetzt stehen, im Auftrag Gottes stehen, und gerade da, an diesem vielleicht noch so wenig geliebten Platz, leuchten sollen. Wir sollten unser Licht so leuchten lassen, dass die Menschen unsere guten Taten sehen können und sie den Vater verherrlichen. Welche Taten, werden wir uns fragen. Hast du einmal an die Menschen gedacht, die es nicht so gut haben wie du? An die Armen und Schwachen in unserer Gesellschaft? Jesus sagte, dass alles was wir einem dieser Schwachen oder Bedürftigen getan haben, haben wir eigentlich ihm getan. (Matthäus 25:40)

Stell dein Licht auf einen Leuchter und leuchte auf alle, die sich in deiner Umgebung befinden. Es wird dich segnen und dir Freude bringen, und gewiss auch deinen Vater im Himmel, denn sein Name wird durch dich verherrlicht.

Mit diesen Gedanken treten wir über die Schwelle der letzten Monate dieses Jahres 2014.

Gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, so wie einen guten Start ins neue Jahr 2015,
wünschen euch herzlich euere Leiter,
Elena & Benjamin Somosan